Wer länger arbeitet, soll mehr bekommen

 

„Dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlassen oder nicht eingestellt werden, weil sie mit über 50 Jahren angeblich zu teuer wären, ist für die Betroffenen und für die Gesellschaft insgesamt unzumutbar. Vor allem, wenn unser Ziel der möglichst lange Verbleib im Arbeitsprozess und ein späterer Pensionsantritt ist. Dabei werden immer wieder Lohnnebenkosten genannt. 


Hier könnte deren Senkung für ältere Arbeitnehmer Abhilfe schaffen. Für alle, die länger arbeiten wollen, sollen Hürden abgebaut und Anreize ins Leben gerufen werden. Deswegen fordere ich ein Bonussystem als Anreiz. Wer länger als bis 65 arbeitet, soll auch eine höhere Pension bekommen“, sagt ÖAAB-Obmann NR Asdin El Habbassi.


Flachere Lebensverdienstkurve mit höheren Einstiegsgehältern

„Jung und Alt dürfen am Arbeitsplatz nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen deshalb eine flachere Lebensverdienstkurve mit höheren Einstiegsgehältern für Junge. Flexibilität am Arbeitsplatz darf keine leere Phrase mehr sein. Dann werden wir uns auch nicht mehr beklagen müssen, dass drei Viertel der Männer über 60 nicht mehr arbeiten und auch Frauen zu früh aus dem Arbeitsleben ausscheiden; denn viele werden im Job bleiben wollen, weil es einfach attraktiver für sie ist“, ist Asdin El Habbassi überzeugt. 


  • Attraktive Rahmenbedingungen, um Arbeitnehmer länger im Arbeitsprozess halten zu können.
  • Abschaffen von Hürden zum Arbeiten über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus.
  • Pensionsbonus für Arbeitnehmer, die länger als bis 65 arbeiten.
  • Flexibilität ausweiten, um vom Knowhow älterer Arbeitnehmer profitieren zu können.
  • Flachere Lebensverdienstkurve hilft jungen und älteren Arbeitnehmern. 


www.oeaab-sbg.at


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