NÖAAB-Obmann Sobotka mit 99,4 Prozent wiedergewählt

Mit 99,4 Prozent wurde NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka am 25. Landestag des NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund bestätigt - der Leitantrag für die Arbeit in den kommenden 5 Jahren wurde einstimmig beschlossen. „Weder links noch rechts sondern aus der Mitte der Gesellschaft für den Mittelstand – das ist der NÖAAB. Am Puls der Zeit,  entschlossen und geschlossen bewältigen wir die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam“, so der NÖAAB-Obmann. 700 Delegierte und 400 Gäste – insgesamt 1.100 NÖAAB-Funktionäre und Mitglieder waren unter dem Motto „Gemeinschaft. Stärke. Zukunft.“ dabei – u.a. LH Dr. Erwin Pröll, ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner und das gesamte VPNÖ-Regierungsteam, sowie die Vertreter der Teilorganisationen. 


Zu den Stellvertretern Sobotkas wurden LR Barbara Schwarz, LR Karl Wilfing, LAbg. Bettina Rausch, LPV-Stv. Johann Zöhling sowie AKNÖ-Vorstand Josef Hager gewählt. LH Dr. Erwin Pröll: „Der NÖAAB hat es mit Wolfgang Sobotka geschafft, dass Arbeitnehmerpolitik einen festen Platz in der Regierung hat, wofür ich ihm dankbar bin. Der Arbeitnehmerbund ist ein wichtiger Teil unserer Volkspartei-Familie.“ ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner: „Stark im Land – Stark im Bund. So erlebe ich Wolfgang Sobotka und seinen NÖAAB. Sie reden und arbeiten dort mit, wo es um die Interessen des Mittelstandes geht. Ich wünsche dem wiedergewählten Obmann viel Kraft und Erfolg für die kommenden Herausforderungen“.  


„Die Antworten von gestern werden für die Fragen von morgen nicht mehr reichen – aber der Vergleich mit anderen macht sicher: Wir im NÖAAB können aus der Vielfalt unserer Funktionäre und Mitglieder und auf Basis unserer Werte die Zukunft positiv mitgestalten. Die Arbeitswelt wird vernetzter und digitaler, den modernen Bedürfnissen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen wir mit Deregulierungs-Mut statt Regelungs-Wut sowie besserer Bildung und Ausbildung begegnen. Klar ist, dass wir am Weg zu neuen Arbeitsverhältnissen auch ein neues Verhältnis zur Arbeit brauchen - mit der Reform der Mindestsicherung, die noch vor dem Sommer im NÖ Landtag eingebracht wird, oder mit der neuen Wohnbauförderung für Jungfamilien im kommenden Jahr, tragen wir diesen Bedürfnissen Rechnung“, so Sobotka zu den Bereichen Arbeitswelt, Lebenswelt und politisches Umfeld. Zu den weiteren Forderungen zählen: Fairness für die Steuerzahler, differenziertes Schulsystem statt Gleichmacherei, modulare Lehrausbildung, Gleichstellung der Meisterprüfung mit Studienberechtigungsprüfung, Förderung des ehrenamtlichen Engagements, leistungsfreundliche Gesellschaft und ein zukunftstaugliches Pensionssystem.


Der NÖAAB ist mit mehr als 90.000 Mitgliedern das größte politische Netzwerk für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Familien in Niederösterreich. „Wir sind stark in Betrieben, Gemeinden, Bezirken, Land und Bund. Bei den Wahlgängen in den vergangen Jahren haben wir – besonders bei schwierigem politischen Umfeld - unsere Stärke und Durchsetzungsraft bewiesen. Im Gegensatz zu anderen wollen wir Menschen Chancen und Anreize bieten, das Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wir brauchen auch keine linken Tagträumer, die die Zukunft darin sehen, jedem das Gleiche zu geben, denn davon hat keiner etwas“, so NÖAAB-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.


Foto: Josef Bollwein


(30. Mai 2015)


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