Wöginger: "ASVG-Novelle bringt vermehrte Rechtssicherheit"

ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger zum Bank-Austria-Gesetz im Nationalrat: ÖVP-Forderung wurde nachgekommen 

 


"Die Bank Austria muss nun 22,8 Prozent und nicht nur sieben Prozent vom Letztgehalt für die Überführung ihrer 3.068 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins ASVG-System zahlen." Das erklärte heute, Mittwoch, ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger anlässlich der Debatte zur Änderung der ASVG-Novelle im Nationalrat. Heuer  beläuft sich die Summe, die vom Letztbezug überwiesen werden, auf rund 730 Millionen Euro.


Wöginger weiter: "Es herrschte erheblicher Handlungsbedarf, diese Lücke zu schließen. Und das haben wir nun in allen Bereichen, nicht nur für die Bank Austria, gemacht. Das bringt eine gewisse Rechtssicherheit. Auch bei anderen Übertragungen kommen diese 22,8 Prozent in Zukunft zum Tragen."


Die ÖVP habe immer gesagt, dass sie sich nur eine Regelung unter diesem Beitragssatz vorstellen könne. "Das ist eine Regelung, die man mit gutem Gewissen beschließen kann. Deshalb gibt die ÖVP auch ihre Zustimmung", so Wöginger weiter.


Der ÖVP-Sozialsprecher hob zudem die wichtigen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit hervor, die mit dem Pensionsgipfel gesetzt wurden. Er verwies konkret auf die Anreize für längeres Arbeiten, die Erweiterung des freiwilligen Pensionssplittings und die Verbesserungen bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Es seien dies "wichtige familienpolitische Maßnahmen, vor allem in Hinblick auf höhere Frauenpensionen". 

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