Appell an die Sozialpartner: "Es ist Zeit für das Zeitwertkonto"

In einem offenen Brief appelliert ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger an die Sozialpartner, das ÖAAB-Modell eines Zeitwertkontos in die aktuellen Verhandlungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit mit aufzunehmen.        

   


Der ÖAAB setzt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Themenkomplex der Arbeitszeit und ihrer Auswirkungen auf den Menschen auseinander. Die Anforderungen der Arbeitswelt steigen aufgrund der Digitalisierung und einer zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft stetig. Gerade jetzt ist Zeit, um über innovative Formen von Arbeitszeitmodellen nachzudenken.    

 

Mit dem ÖAAB-Modell eines Zeitwertkontos (wie z.B. in Deutschland bei VW und Post bereits erfolgreich umgesetzt) entscheiden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst, ob sie Überstunden, Zulagen, Prämien oder Sonderzahlungen sowie im eingeschränkten Ausmaß Gehaltsbestandteile steuerbegünstigt auf ein Konto überweisen lassen, um sich später Freizeitblöcke ohne Abstriche leisten zu können. Das Modell des Zeitwertkontos beruht auf Freiwilligkeit, es besteht jedoch ein Rechtsanspruch für die Konsumation der angesparten Freizeit rechtzeitig vor dem Pensionsantritt.


Der offene Brief an die Sozialpartner: Download: aabbriefsozialpartnerschaft21032017.pdf (122.97 KB)

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