Gerechtigkeit für Zeitsoldaten

Erreicht - Bessere Anrechnung von Pensionszeiten: Künftig wird ehemaligen Zeitsoldaten, die die sogenannte „Hacklerregelung“ in Anspruch nehmen wollen, ihre Tätigkeit beim Bundesheer zu Gänze angerechnet. Mit dem einstimmigen Beschluss im Nationalrat wurde eine langjährige Forderung der Volkspartei erfüllt. Von der Neuregelung profitieren rund 17.000 Zeitsoldaten.

  


Bisher wurden Ersatz- beziehungsweise Teilpflichtversicherungszeiten in der Pensionsversicherung für Präsenzdienstzeiten nur im Ausmaß von höchstens 30 Monaten als Beitragsmonate berücksichtigt. Da in der Vergangenheit der Präsenzdienst als freiwillig verlängerter Grundwehrdiener oder als Zeitsoldat allerdings bedeutend über den Zeitraum von 30 Monaten hinaus geleistet wurde (im Extremfall sogar bis zu 15 Jahre), ohne dass die Betroffenen als Dienstnehmer zur Sozialversicherung gemeldet wurden, wird nunmehr eine Erweiterung der Anrechnung dieser Präsenzdienstzeiten erfolgen.


"Mit der Aufhebung der Beschränkung von 30 Monaten nimmt man auf die tatsächlichen Gegebenheiten Rücksicht. Es ist dies eine wichtige Maßnahme im Sinne der sozialen Gerechtigkeit für all jene, die beim Bundesheer für Schutz und Hilfe gesorgt haben“, bekräftigen ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger, Generalsekretär Karl Nehammer und ÖVP-Wehrsprecher Bernd Schönegger.


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