Utl: In Krisenzeiten Arbeitsplätze sichern statt abschaffen
18. März 2010 (OTS) „Mit der Forderung eines Mindesteinkommen von 1.300 Euro geht der ÖGB in die falsche Richtung. In Krisenzeiten ist es wichtiger Jobs zu sichern, als mit Forderungen nach einem Mindesteinkommen Jobs zu gefährden“, so ÖVP-Abgeordnete und ÖAAB-Mandatarin Gabriele Tamandl.
„Diese Maßnahme ist schlichtweg arbeitnehmerfeindlich. Gerade in dieser Einkommenshöhe ist bereits jetzt die Arbeitslosigkeit besonders hoch. Eine Erhöhung des Mindesteinkommens würde die Arbeitslosigkeit lediglich mehr steigern“, betont Gabriele Tamandl.
„Wichtiger wäre es endlich das bereits bestehende Mindesteinkommen von 1.000 Euro in allen Bereichen durchzusetzen. Es gibt noch immer Branchen, wie z.B. bei den Kosmetikerinnen und Kosmetikern, wo der Mindestlohn von 1.000 Euro noch nicht umgesetzt ist. Da gilt es zu handeln, und nicht durch eine weitere Erhöhung des Mindesteinkommens Arbeitsplätze zu gefährden. Die Gewerkschaft sollte hier tätig werden und für ihren Slogan "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" endlich wirkungsvoll kämpfen, anstatt immer neue Forderungen zu stellen“, so Tamandl abschließend.





