ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl ortet abgestimmte Kampagne von Arbeiterkammer und SPÖ
ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl hat eine abgestimmte Kampagne zwischen Sozialdemokratie und AK aufgedeckt, die auf einen Missbrauch von Arbeiterkammer-Mitgliedsbeiträgen hindeutet: In der aktuellen AK-Kampagne wird in einem eigenen Wording erklärt, "nicht jede Krot zu schlucken". Und auch beim SPÖ-Parteitag haben Parteichef Kanzler Werner Faymann und ÖGB-Chef Erich Foglar davon gesprochen, nicht "jede Krot" zu schlucken.
Weiters habe die SPÖ "Zeit für Gerechtigkeit" plakatiert, während die AK "Gerechtigkeit muss sein" propagiere. Unter dem Strich also "eine abgestimmte Kampagne" mit dem Geld der AK-Mitglieder. Er sieht aber auch eine falsche Verwendung von ORF-Gebühren, denn die AK-Kampagne laufe im „Öffentlichrechtlichen“ als Einschaltung im öffentlichen Interesse. "Die Kampagne mit den Kröten kostet Kröten", kritisierte Mandl bei einer Pressekonferenz.
Der ÖAAB-Generalsekretär beanstandet darüber hinaus, dass die SPÖ überhaupt den Pfad der Zusammenarbeit verlassen habe und "appelliert" an die Sozialdemokratie, "wenn schon nicht für die ÖVP", zumindest für die Bevölkerung "ein verlässlicher Partner" zu sein. Denn an ihrem Parteitag habe sich die SPÖ als Oppositionspartei gegeben. Faymann habe auch nicht das "Heft der Arbeit in der Hand". Die Arbeit in der Regierung werde von der ÖVP gemacht, so Mandl.






