FPÖ "tritt rot-weiß-rote Interessen mit Füßen" - BZÖ "pflegt alte rechte Reflexe"
"Österreich braucht qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer. Was
wir nicht brauchen können, sind unqualifizierte Wortmeldungen wie sie
heute aus der FPÖ und dem BZÖ gekommen sind", erklärt LAbg. Mag.
Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.
"Die Tatsachen sprechen eine klare Sprache. Die Republik Österreich
ist arm dran, wenn sie sich nicht schnell und professionell um die
richtigen Zuwanderinnen und Zuwanderer bemüht. Dass gerade jene
Parteien, die sich stets selbst als patriotische Kräfte bezeichnen,
gegen Österreichs Interessen agieren und das Land von dieser
Lebensader abschneiden wollen, zeugt ein Mal mehr von der
Unredlichkeit von FPÖ und BZÖ", so Mandl.
Dass die FPÖ Österreich diesen Bärendienst erweise, sei nicht weiter
erwähnenswert. "Diese Partei tritt die rot-weiß-roten Interessen mit
Füßen", betont Mandl. Dass das BZÖ in diese "Kakophonie" einstimme,
sei bezeichnend. Es zeige, dass sich "hinter der pseudo-liberalen
Maske der Orangen weiterhin das bekannte Konterfei der blauen
Mutterpartei" befinde. Für die arbeitenden Menschen und eine gesunde
Wirtschaft habe man beim BZÖ nichts übrig, weil die "alten rechten
Reflexe" zu stark seien. Das zeige die aktuelle Debatte besonders
deutlich.
Der ÖAAB-Generalsekretär appelliert an FPÖ und BZÖ, ihre
österreichische Heimat in Zukunft nicht mehr schlechtzureden, wie das
heute geschehen sei. Denn das könne mögliche Zuwanderinnen und
Zuwanderer mit Qualifikationen, wie Österreich sie braucht,
abschrecken. Dass zu diesem Anforderungsprofil entsprechende
Deutschkenntnisse gehörten, verstehe sich von selbst. Österreich
müsse in einem europaweiten Wettbewerb um die besten Zuwanderinnen und
Zuwanderer "nach vorne kommen", so Mandl.






