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Christine Marek: "Spiegeln Heinisch-Hoseks Aussagen das SPÖ-Väterbild wider?"

Frauenpolitik heißt nicht Anti-Männerpolitik


Entsetzt über die jüngsten Aussagen von Frauenministerin Heinisch-Hosek zur Rolle von Vätern und Männern zeigt sich die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien und ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Christine Marek: "Es stellt sich bei solchen Aussagen schon die Frage, ob Heinisch-Hosek damit das offizielle Väterbild der SPÖ wiedergibt. Die Frauenministerin attackiert beinahe im Wochenrhythmus die Väter in dieser Republik mit plumpen, stereotypen Vorurteilen. Sie vergisst dabei ganz offensichtlich, dass Frauenpolitik nicht gleichbedeutend mit Anti-Männerpolitik ist und auch niemals sein darf. Es drängt sich schön langsam der Verdacht auf, dass Heinisch-Hosek hier einen persönlichen Kampf zu Lasten der Idee der Gleichberechtigung führt." 

 

Marek weiter: "Zu glauben, dass wir die Männer ins Boot holen können, indem wir sie ständig anschütten, ist ein Irrglaube. In der Familie brauchen wir Männer als aktive und integrative Bestandteile - darüber sind sich die Väter auch klar. Wenn Heinisch-Hosek nun bewusst ein falsches Bild zeichnet, motiviert das sicher nicht zu mehr Beteiligung, sondern wirkt höchstens abschreckend." Und die Wiener ÖVP-Chefin abschließend: "Interessant wäre, wie Heinisch-Hoseks Parteichef Faymann und andere Väter innerhalb der SPÖ diese Sache sehen, und ob sie sich selbst auch als Rosinenpicker und Starköche bezeichnen."



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