Aufklappen Michael Spindelegger
ÖAAB

Michael Spindelegger bei "Hacklerfrühstück" in Alpbach im Gespräch mit Jugendlichen

Zur Sprache kamen Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, atypische Beschäftigung, Arbeitsplatz der Zukunft und Zuwanderung.


  

Im Bauhof der Gemeinde Alpbach veranstaltete der ÖAAB heute, Montag, ein "Hacklerfrühstück" mit

Bundesobmann BM Dr. Michael Spindelegger. ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl hatte

junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums dazu eingeladen, mit Spindelegger in entspannter

Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Die Räumlichkeiten des Bauhofes waren bis auf den letzten
Platz gefüllt. Nach Eröffnungsworten von Mandl und einem Impulsreferat von Spindelegger widmeten

sich die Politiker persönlichen Gesprächen mit den Gästen des "Hacklerfrühstücks".

 

In seinen Eröffnungsworten erklärte Mandl, die Aufgabe des ÖAAB sei "die Arbeit für die arbeitenden

Menschen". Etwa in der Bildungspolitik habe der ÖAAB "die Blockade gelöst. Jetzt ist der Reformzug

nicht mehr aufzuhalten." In der Arbeits- und Wirtschaftspolitik gehe es darum, Wege für die

Arbeitswelt der Zukunft "zu suchen und auch zu gehen". Spindelegger habe auch "Mut zur Wahrheit"

bewiesen, als er darauf hingewiesen habe, dass "Österreich selbstverständlich Einwanderung braucht,

um Arbeitsmärkte und Sozialsysteme auf dem gegenwärtigen Niveau zu halten", so Mandl.

 

An die Spitze seiner Ausführungen stellte ÖAAB-Bundesobmann BM Dr. Michael Spindelegger das

Thema der "atypisch Beschäftigten". Denn wie unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des

"Hacklerfrühstücks" seien auch unter den atypisch Beschäftigten besonders viele junge Menschen.

Es gehe darum, dass die Beschäftigungsform auch der tatsächlichen Arbeitsleistung entspreche.
"Andere wichtige Themen sind das von uns entwickelte Zeitwertkonto für die Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer sowie der Ausbau der Mitarbeiterbeteiligung", so Spindelegger. Zum Thema der

Zuwanderung erklärte der ÖAAB-Bundesobmann: "Trotz gezielter Förderung und Entlastung der

Familien in Österreich haben wir noch immer zu wenige Geburten, um unser Sozial- und

Pensionssystem auch in Zukunft aufrecht zu erhalten." Daher sei eine Zuwanderung von qualifizierten

Kräften unumgäglich. Der Wandel in der Demografie verlange von der Politik, Rahmenbedingungen für

Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen, damit Österreicherinnen und Österreicher auch in Zukunft

hochwertige Arbeitsplätze im eigenen Land vorfinden könnten. Der Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmerbund ÖAAB in der ÖVP entwickle Konzepte für die Arbeitsplätze der Zukunft, betonte

der ÖAAB-Bundesobmann.

 

Spindelegger und Mandl wiesen auch auf den Think Tank des ÖAAB, das "Zukunftsforum Soziales",

hin. Die diesjährige Plenarveranstaltung dieses Think Tanks werde unter dem Titel "Zukunft der Arbeit

- Arbeit der Zukunft" am Freitag, 1. Oktober 2010, in Wien stattfinden. Für diese Veranstaltung seien

Vorträge von nationalen und internationalen Spitzenpolitikerinnen und -politikern sowie "Arbeitskreise

zu entscheidenden Themen der Zukunft" geplant. Wie im Vorjahr sollten von dieser Veranstaltung

"kräftige Ideenimpulse für das gesamte Arbeitsjahr ausgehen", müsse man "proaktiv" für

entsprechende Zuwanderung arbeiten.

 



KONTAKT:

ÖAAB Generalsekretariat

Lichtenfelsgasse 7
1010 Wien
+43 1 40141 0 (tel)
+43 1 40141 229 (fax)

Email: office@oeaab.com
Freiheit DOWNLOAD
ÖAAB Magazin
“Freiheit”