Für mehr Gerechtigkeit: Indexierung der Familienbeihilfe

Um wieder mehr Gerechtigkeit zu erreichen, soll eine Anpassung der Familienbeihilfe sowie des Kinderabsetzbetrages an das Preisniveau des Wohnsitzstaates des Kindes eingeführt werden. Das ist gerecht, weil die Lebenshaltungskosten je nach Land variieren und wir unterstützen österreichische Familien, indem budgetäre Mittel für weitere Vorhaben eingesetzt werden können.


Die Indexierung der Familienbeihilfe für Kinder im EU-Ausland ist am Mittwoch im Ministerrat beschlossen worden. Ministerin Juliane Bogner-Strauß erwartet sich mit dieser Maßnahme Einsparungen von 100 Mio. Euro pro Jahr. Inkrafttreten soll das Gesetz Anfang 2019 - nach dem Ratsvorsitz Österreichs.

 

Die Familienbeihilfe sei kein Gehaltsbestandteil und keine Versicherungsleistung, sondern eine Sozialleistung, betonte Bogner-Strauß. Sie soll die Lebenshaltungskosten teilweise ersetzen und diese seien aufgrund der unterschiedlichen Preisniveaus in den EU-Mitgliedstaaten auch unterschiedlich. Für Belgien beispielsweise werde der Betrag nach oben, für Griechenland nach unten indiziert, erklärte die Ministerin. Waren es bisher monatlich 172,4 Euro, sollen es für Neugeborene in Belgien künftig 175,5 Euro, in Ungarn 93,61 Euro und in Griechenland 136,54 Euro sein, hieß es aus dem Familienressort. Aktuell fließen rund 273 Mio. Euro ins Ausland. 


"Mit der Indexierung werden wir uns 100 Millionen Euro ersparen, die wir für Sozialleistungen für unsere Kinder in Österreich verwenden", so Bogner-Strauß.


Lesen Sie hier mehr dazu: https://www.oevp.at/Indexierung-der-Familienbeihilfe


 Download: 20180502info-update_indexierung.pdf (182.00 KB)

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