Ein gutes Schuljahr beginnt mit den richtigen Maßnahmen!

 ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits und ÖAAB-AHS-Bundesobmann Matthias Hofer begrüßen die semesterweise Ausrichtung sowie die sprachliche und fachliche Verschränkung der neuen Lehrpläne für die Deutschförderklassen.


„Unser Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen in unserem Land bestmöglich zu fördern. Dabei spielt Deutsch eine Schlüsselrolle und ist in Österreich unumgänglich für eine erfolgreiche Integration. Die neue Ausrichtung in unseren Schulen berücksichtigt diese Tatsache und bereitet unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zukunft vor. Die Erweiterung der Sprachkompetenz steigert die Erfolgschancen sowohl in ihrer weiteren Bildungs- als auch in der Berufslaufbahn“; erklärt ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits die Einführung von Deutschklassen.


„Die neuen Lehrpläne für Deutschförderklassen wurden von Schulpraktikern und Wissenschaftern erarbeitet. Sie sind praxistauglich, aber auch fordernd und darauf ausgerichtet, dass möglichst früh der Übertritt in die Regelklasse gelingen kann. Besonders begrüße ich die semesterweise Ausrichtung der Lehrpläne und die sprachliche und fachliche Verschränkung, die garantiert, dass neben dem Fach ‚Deutsch in der Deutschförderklasse‘ auch in allen anderen Fächern auf geeignete Weise Deutschlernsequenzen vermittelt werden sollen“, zeigt sich ÖAAB-AHS-Bundesobmann Matthias Hofer zufrieden.


Die Lehrpläne der Deutschförderklassen sollen ab dem Schuljahr 2019/20 verbindlich sein, im Schuljahr 2018/19 liegt es in der Verantwortung der Schulleiter, ob der neue Lehrplan verwendet oder bisherige Deutschförderpläne umgesetzt werden. Mit diesem Höchstmaß an Autonomie ist sichergestellt, dass den im Vorfeld geäußerten Bedenken Rechnung getragen wird und eine erfolgreiche Umsetzung am Schulstandort gewährleistet ist. Auch während des Besuchs der Deutschförderklasse ist die Einbindung in einer Regelklasse gegeben und gibt es ausreichend Raum für die wichtige Kommunikation mit Gleichaltrigen, die bereits die deutsche Sprache beherrschen. 


Von „separierten Ghettoklassen“ kann daher keine Rede sein!„Das Prinzip ‚Unterrichtssprache vor Schuleintritt‘, das in klassischen Einwanderungsländern immer schon gegolten hat, wird nun endlich auch in Österreich umgesetzt. Mangelnde Deutschkenntnisse sind hauptverantwortlich dafür, dass zu viele Jugendliche nicht in der Lage sind, einen Schul- oder Lehrabschluss zu schaffen. Die Einrichtung der Deutschförderklassen ist daher ein erster wesentlicher Schritt dazu, dieses Hauptproblem des österreichischen Schulsystems einer Lösung zuzuführen“, so Zarits und Hofer abschließend.

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