Mit dem 'Masterplan Pflege' die Zukunft der Pflege in Österreich sichern

Die Bundesregierung stellt das Thema Pflege an die Spitze der politischen Agenda für das kommende Jahr, und setzt damit einen wesentlichen Schritt für die ältere Generation, so ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits


"Pflege ist keine reine Versorgungsfrage, sondern eine Frage der Menschlichkeit. Wir müssen ein Pflegesystem schaffen, das es jeder und jedem Einzelnen ermöglicht, im Alter würdevoll zu leben und die optimale Betreuung zu haben. Dabei dürfen wir auch die Finanzierung nicht aus dem Auge verlieren. Der heute präsentierte ‚Masterplan Pflege‘ setzt einen wesentlichen Grundstein auf dem man weiter aufbauen kann“, zeigt sich ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits erfreut.


Fakt ist: In Österreich werden 84 Prozent aller Bedürftigen zuhause gepflegt – 46 Prozent ausschließlich von Angehörigen, 31 Prozent unterstützt von mobilen Pflege- und Betreuungsdiensten, nur fünf Prozent entscheiden sich für eine 24-Stunden-Betreuung. 


„Unsere Maßnahmen und Angebote müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, mit dem Ziel das Pflegesystem langfristig abzusichern. Die Bevölkerung über dem Erwerbsalter 65plus nimmt in absoluten Zahlen und anteilsmäßig stark an Gewicht zu. Hier gilt es, sich für zukünftige Aufgabestellungen zu wappnen und Vorkehrungen zu treffen, um sich auf den demographischen Wandel rechtzeitig einzustellen“, so Zarits.


„Die Bundesregierung geht nun diese Thematik mit einem hohen Tempo an, und stellt die Pflegeproblematik an die Spitze der politischen Agenda für das Jahr 2019. Auch für den ÖAAB steht dieses Thema im Mittelpunkt unserer Arbeit und wir werden gemeinsam an einer sinnvollen Neuausrichtung des österreichischen Pflegesystems arbeiten: orientiert am Wohl der Bedürftigen und ihrer Angehörigen!“ 

 

Erfahren Sie hier mehr: Download: masterplanpflege.pdf (422.92 KB)

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