Adaption der Mathematik-Matura ist Schritt in die richtige Richtung!

ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits und ÖAAB-AHS-Bundesobmann Matthias Hofer begrüßen die präsentierten Maßnahmen bei der Mathematik-Matura, Ziel muss das Ende der Mathematik als „Angstfach“ sein!  


„Mit Bildungsminister Heinz Faßmann hat ein neuer Stil im Ministerium Einzug gehalten, der sich vor allem darin zeigt, dass man nun - entgegen früherer Zeiten - aktiv den Kontakt zu den Schulpartnern sucht und Rückmeldungen aus der Schulpraxis berücksichtigt, wie gerade am Beispiel der Mathematik-Zentralmatura sehr schön zu beobachten ist“, freuen sich ÖAAB-GeneralsekretärAbg.z.NR Christoph Zarits und ÖAAB-AHS-Bundesobmann Mag. Matthias Hofer.


Die Mathematik-Matura soll sicher nicht weniger anspruchsvoll, jedoch die vorgelegten Beispiele sprachlich leichter verständlich, die Wortwahl einfacher, die Sätze kürzer und die Informationen auf das Wesentliche reduziert werden. Auch der Punkteschlüssel soll wieder auf die gewohnte schulische Praxis, dass nämlich die Hälfte der Gesamtpunkteanzahl für eine positive Note reicht, zurückgeführt werden. Im bisherigen System konnte es passieren, dass man mit einem Punkt weniger im falschen Teil von einem Gut auf ein Nicht genügend herunterfiel. Teilweise richtige Lösungen werden zukünftig wieder einen Teil der Punkte des Beispiels bringen, das Prinzip „alles oder nichts“ soll abgeschafft werden.


„Die genannten Maßnahmen sind erste wichtige Schritte in die richtige Richtung, die bereits bei der Matura im laufenden Schuljahr Anwendung finden werden. Mindestens genauso wichtig ist es aber, wieder mehr Ruhe in den Mathematikunterricht und mehr Vertrauen in die Lehrpersonen zu bekommen, um so den auch medial kolportierten Ruf als ‚Angstfach‘ zu korrigieren“, stellen Zarits und Hofer abschließend fest. 

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