ÖAAB-Generalsekretär Zarits: „Überarbeitung des AK-Wahlsystems längst überfällig!“

Die chaotische Abwicklung der Arbeiterkammerwahl in Österreich zeigt, wie fehleranfällig das System geworden ist. Der ÖAAB plädiert für eine Überarbeitung.

„Fehlende Stimmzettel oder inkorrekte Wählerlisten – die Arbeiterkammer zeigt vor, wie eine Wahl nicht ablaufen sollte. Nun hat die AK-Oberösterreich sogar Berichten zufolge AK-Mitgliedsbeiträge verwendet, um den Spitzenkandidaten zu bewerben. Das ist unfassbar und kann so nicht weitergehen! Kein Wunder, dass die Wahlbeteiligung bei den Wahlen so gering ist“, stellt Zarits fest.


„Das alles wird auf den Rücken der fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen, die sich eine anständige Wahl verdient hätten. Bisher ist die Abwicklung jedoch demokratiepolitisch höchst bedenklich“, so Zarits.


Österreichweit gibt es immer mehr Unstimmigkeiten bei der Wahl. Der ÖAAB plädiert daher nun für eine komplette Überarbeitung des AK-Wahlsystems.


„Die AK-Wahl muss wieder repräsentativ werden und es braucht einheitliche gesetzliche Regelungen wie bei anderen großen Wahlen auch.“, führt ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits aus. 

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