Sozialhilfe Neu bringt mehr soziale Gerechtigkeit - langjährige ÖAAB–Forderung erfüllt

„Der heutige Beschluss im Nationalrat ist ein klares Bekenntnis für eine neue soziale Gerechtigkeit. Wer lange eingezahlt hat, bekommt auch mehr heraus und die ungehinderte Zuwanderung in das österreichische Sozialsystem wird gestoppt. Arbeit muss sich lohnen! Und es muss daher einen Unterschied geben zwischen Einkommen aus Arbeit und Einkommen aus Sozialleistungen“, stellt ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits fest.

„Es gibt in Österreich mehr Mindestsicherungsbezieher als Burgenland Einwohner hat, die Hälfte davon lebt in Wien. Wir wollen all jene unterstützen, die arbeiten wollen aber nicht können und jene in den Arbeitsmarkt bringen die können aber nicht wollen! Jene die sich vor Arbeit drücken, müssen wir mit Maßnahmen wieder in den Arbeitsprozess integrieren. Manchmal ist es auch eine persönliche Schuld, man kann nicht immer die Schuld auf die sozialen Strukturen schieben“, erklärt Zarits.


„Eines ist jedoch klar: wir lassen niemanden im Stich. In Zukunft erhält eine fünfköpfige Familie über 2.200 Euro an Sozialleistungen. Darüber hinaus sieht die Sozialhilfe Neu Zuschläge für Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung vor. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Armutsbekämpfung. Wir müssen alles tun, um sicher zu stellen, dass wir jenen helfen, die Hilfe benötigen“, so ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits.


„Voraussetzung für den vollen Erhalt der Sozialhilfe Neu ist die Integrationswilligkeit. Deutsch ist der Schlüssel zur Integration und ist notwendig um in Österreich erfolgreich in den Arbeitsmarkt einzutreten. Die Koppelung des Bezugs an die Sprachkenntnisse sowie an abgeschlossene Wertekurse ist daher unumgänglich“, stellt Zarits fest.


„Mit dieser Reform ist es nun gelungen, ein faires, gerechtes und nachhaltiges System zu schaffen, das weiterhin jene unterstützt, die es auch wirklich brauchen. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass sich Leistung und Arbeit wieder lohnt“, so Zarits abschließend.

Unsere Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Infos