Konsequent und ohne ideologische Scheuklappen werden bildungspolitische Themen angepackt und umgesetzt

Der im Nationalrat beschlossene Bildungsblock ist für unsere Kinder und Jugendlichen zukunftsweisend. 


„Der im Nationalrat beschlossene Bildungsblock bezüglich eines Kopftuchverbotes für Kinder an Volksschulen, der Einführung bundesweiter Herbstferien und der einfacheren Anstellung von universitären Lehramtsabsolventen an Neuen Mittelschulen ist zukunftsweisend. Unser Bildungssystem ist - nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen Bemühungen des ÖAAB - gut aufgestellt, aber manchmal muss man bestehende Systeme einfach optimieren und modernisieren, damit sie an die Herausforderungen der Zukunft angepasst sind“, betont ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits.


„Österreich steht vor einer Pensionierungswelle bei den Lehrerinnen und Lehrern in den Neuen Mittelschulen: Bis zum Jahr 2025 treten etwa 50 Prozent in den Ruhestand. Deshalb wird der Bedarf an qualifiziertem Lehrpersonal an den Pflichtschulen in den nächsten Jahren stark steigen. Das heißt wir müssen hier handeln und die Rahmenbedingungen verändern. Niemand versteht, warum ein Lehrer an einer höheren Schule nicht auch regulär an einer polytechnischen Schule unterrichten kann. Mit der Änderung des Gesetzes beheben wir diesen Missstand und stellen sicher, dass qualifizierte Nachwuchskräfte die Möglichkeit haben, in den erfüllenden Beruf der Lehrerin oder des Lehrers einzusteigen“, ist Nationalratsabgeordnete Gertraud Salzmann überzeugt, die den ÖVP-FPÖ-Initiativantrag zur Gesetzesänderung miterarbeitet hat. 


„Wir dürfen nicht zulassen, dass Kinder in Rollenbilder gezwungen werden, die ihre Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten erheblich einschränken. Wir wollen alle Kinder in Österreich vor Stigmatisierung, Zwang und sozialem Druck schützen. Deswegen ist ein Kopftuchverbot für Kinder in der Volksschule zielführend“, erklärt Zarits zur Einführung des Kopftuchverbotes in Volksschulen. 


„Die einheitlichen Herbstferien sorgen bei Eltern nicht nur für eine bessere Planbarkeit der Kinderbetreuung, sondern beenden auch eine jahrzehntelang andauernde Diskussion“, ist Salzmann überzeugt.


„Es ist wichtig und richtig bildungspolitische Themen anzupacken, und konsequent und ohne politische Scheuklappen umzusetzen. Es gilt die Bedürfnisse aller Beteiligten – der Schülerinnen und Schüler, der Mütter und der Väter, aber auch der Lehrerinnen und Lehrer - zu kennen, und diese entsprechend zu berücksichtigen. Dies macht unsere verantwortungsvolle Bildungspolitik aus“, so Salzmann und Zarits abschließend.



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