Die Weiterentwicklung des Förderprogrammes „Lehre mit Matura“ bedeutet eine Wertschätzung und eine klare Stärkung der dualen Ausbildung

Das 2008 gestartete Förderprogramm "Lehre mit Matura" erhält neue Vorgaben, soll damit attraktiver werden und dadurch auch für mehr Durchlässigkeit in der dualen Ausbildung sorgen. Damit wird eine langjährige Forderung des ÖAAB umgesetzt.  


„Die von Bildungsminister Heinz Faßmann präsentierte Weiterentwicklung des Förderprogramms ‚Lehre mit Matura‘ attraktiviert nicht nur die Lehre, sie gibt auch jungen Menschen die Chance, eine Höherqualifikation zu erreichen, die den praxisorientierten Ausbildungsweg eingeschlagen haben. Die Lehre muss endlich als das gesehen werden, was sie ist: Eine wertvolle und wichtige Alternative zur höheren Schule. Die Investition von 62 Millionen Euro in die Lehre mit Reifeprüfung ist eine Investition in die Zukunft Österreichs“, zeigt sich ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits erfreut.


„Das duale Ausbildungssystem hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bewährt und als Motor unserer Facharbeit erwiesen. Es ist der ausschlaggebende Faktor, weshalb die österreichische Facharbeit über die Landesgrenzen hinweg einen ausgezeichneten Ruf genießt und sehr gefragt ist. Wir müssen der Lehrausbildung wieder mehr Wertschätzung entgegenbringen, sie weiterentwickeln und für die junge Menschen attraktiv machen. Es ist auch notwendig die Rollenbilder aufzubrechen, und auch junge Mädchen für die Möglichkeiten abseits der typischen Frauenberufe zu interessieren“, so ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Abg.z.NR Gertraud Salzmann weiter.


„Kinder sind uns wichtig – Niemand sagt das so klar wie wir von der Volkspartei und vom ÖAAB. Und weil uns Kinder und junge Menschen wichtig sind, unternehmen wir alles, um sie sowohl zu fördern als auch zu fordern. Und das machen wir in der Schule, bei der Berufsausbildung und beim Studium. Das müssen wir aber auch bei der Lehre in Angriff nehmen! Mit dem heutigen Beschluss im Ministerrat wird eine langjährige Forderung des ÖAAB umgesetzt, und ein weiterer Schritt in Richtung Durchlässigkeit im Bildungssystem gesetzt“, betont Zarits abschließend.

 

 

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