Der Fahrplan der Bundesregierung aus der Coronakrise

Die Zahlen der Corona-Neuinfizierten sind in den vergangenen Tagen kontinuierlich gesunken. Österreich hat hier schnell und restriktiv reagiert, sodass bisher das Schlimmste verhindert werden konnte. Dennoch ist es wichtig, dass die Maßnahmen der Bundesregierung weiterhin konsequent eingehalten werden. Am Montag wurde der weitere Fahrplan für Österreich vorgestellt. Hier finden Sie die wichtigen Fragen und Antworten rund um die neuen Maßnahmen.



Handel & Dienstleistungen

  • Ab 14. April dürfen Handwerksbetriebe und kleine Geschäftslokale für den Verkauf von Waren mit einer Verkaufsfläche von bis 400 m2 öffnen, sofern die dafür geschaffenen Auflagen eingehalten werden.
  • Bau- und Gartenmärkte können unabhängig von ihrer Größe ab 14. April wiedereröffnen.
  • Einlasskontrollen und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sind immer Voraussetzung.
  • Ab 1. Mai können alle weiteren Geschäfte, die Waren verkaufen, sowie Friseure unter strengen Auflagen öffnen.
  • Für Hotels, Gastronomiebetriebe und andere Dienstleister ist eine stufenweise Öffnung ab Mitte Mai vorgesehen. Bis Ende Juni werden keine Veranstaltungen stattfinden. Für beides wird der weitere Fahrplan Ende April festgelegt.

 

Bildungsbereich

  • Die bestehende Regelung über digitalen Unterricht bleibt bis Mitte Mai bestehen.
  • Matura und Lehrabschlussprüfungen können jedenfalls unter strengen Auflagen durchgeführt werden. Davon Betroffene sollen bereits ab Anfang Mai wieder in die Schule zurückkehren.
  • Für alle Kinder ist eine Betreuung im Kindergarten oder der Schule sichergestellt, falls diese nicht zuhause erfolgen kann.
  • An den Universitäten werden Lehrveranstaltungen weiterhin digital stattfinden. Prüfungen können bei Einhaltung von Auflagen abgehalten werden.

 

Begleitende Maßnahmen

Die Ausgangsbeschränkungen bleiben bis Ende April bestehen und werden laufend evaluiert. Dazu sind begleitende Maßnahmen notwendig, also der Schutz gefährdeter Personen, eine Containment-Strategie und ein verpflichtender Mund-Nasen-Schutz. Diese Tragepflicht wird in allen Geschäften gelten. Darüber hinaus wird dies ab 14. April auf weitere Bereiche des öffentlichen Lebens wie öffentliche Verkehrsmittel ausgeweitet.


Hier finden Sie die wichtigen Fragen und Antworten rund um die neuen Maßnahmen: Download: qawegeausdercoronakrise.pdf (515.75 KB)

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