In der Krise darf niemand im Regen stehen gelassen werden, einen Solidaritätsbeitrag für Arbeitnehmer-Familien in ganz Österreich einführen

Erfolgreiches Modell der AK Tirol und der AK Vorarlberg des Corona-Härtefonds für arbeitende Menschen bundesländerweit ausrollen, fordern das Vorstandsmitglied in der Bundesarbeitskammer und Landesgeschäftsführer des Steirischen ÖAAB Günther Ruprecht und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits. 


„Die AK Tirol und die AK Vorarlberg haben die Sorgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erkannt. Durch die unbürokratische Soforthilfe mit haftungsgestützten Kleinkrediten für in Not geratene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einem Wohnkostenzuschuss und dem Härtefonds zeigen sie vor, dass keine Arbeitnehmerin und kein Arbeitnehmer in dieser Krise zurückgelassen wird. Es wäre wünschenswert dieses Modell bundesweit in allen Ländern umzusetzen und damit einen Solidaritätsbeitrag zu leisten“, betonen das Vorstandsmitglied in der Bundesarbeitskammer und Landesgeschäftsführer des Steirischen ÖAAB Günther Ruprecht und ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits.


„Die Coronakrise hat für viele arbeitende Menschen eine Notsituation ausgelöst, die es auch sonst schon finanziell schwer haben: Neue Arbeitslose aus den Bereichen Gastgewerbe, Tourismus oder Handel, die trotz der Möglichkeit von Kurzarbeit gekündigt wurden, geringfügig Beschäftigte, in vielen Fällen Bezieherinnen von Kinderbetreuungsgeld, Pensionisten oder Arbeitnehmer, die sich etwas dazuverdient haben, und für die durch den Verlust der geringfügigen Beschäftigung ebenfalls akute Härtesituationen ergeben haben, für all diese Menschen müssen wir jetzt rasch tätig werden,“ erklärt Zarits weiter.


„Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in den vergangenen Wochen ihren Job verloren, zehntausende mussten in Kurzarbeit gehen, das ist nicht nur in Tirol und Vorarlberg der Fall. Die Vertreterinnen und Vertreter in der Bundesarbeitskammer sollen sich hier ein Beispiel nehmen und das Modell aus den beiden Bundesländern übernehmen“, so Ruprecht.


„An dieser Stelle möchten wir uns für die hervorragende Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in der Arbeiterkammer bedanken, die in den vergangenen Wochen zahlreiche Anfragen der arbeitenden Menschen beantwortet haben, und mit Rat und Tat an ihrer Seite stehen. Dennoch brauchen wir hier mehr als nur Beratung. Es braucht einen nationalen Schulterschluss der Arbeiterkammern. Und das rasch und unkompliziert. Es darf kein arbeitender Mensch mit seinen finanziellen Sorgen allein gelassen werden. Ein Solidaritätsbeitrag, wie ihn die westlichen Arbeiterkammern bereits haben, würde die Nöte etwas abfedern. Immerhin darf man nicht vergessen, dass es sich bei den Geldern, die die AK zur Verfügung hat, ausschließlich um Mitgliedsbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handelt. Deswegen ist es das Gebot der Stunde, diesen Mitgliedern jetzt einen Teil zurückzugeben“, so Ruprecht und Zarits unisono abschließend.


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