ÖAAB zum 1. Mai: AK-Solidaritätsbeitrag aus Tirol und Vorarlberg für arbeitende Menschen bundesländerweit ausrollen

Wir müssen den Tag der Arbeit nutzen, um allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für ihre Disziplin zu danken und ihnen ihre finanziellen Sorgen nehmen, so die ÖAAB-Spitze. Ein Solidaritätsbeitrag, wie ihn die westlichen Arbeiterkammern bereits haben, würde die Nöte etwas abfedern. 


„Wir feiern heuer einen besonderen 1. Mai. An diesem Tag der Arbeit erleben wir eine der größten Krisen in unserem Land. Aber wir werden diese Krise überstehen. Und das nicht zuletzt auch Dank der Menschen, die unser Land in den vergangenen Wochen am Laufen halten und in der kritischen Infrastruktur arbeiten. Nicht nur ihnen sondern allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gebührt unser Dank für ihre Disziplin und den starken Zusammenhalt“, bekräftigt ÖAAB-Bundesobmann KO August Wöginger zum Tag der Arbeit am 1. Mai.


„Ohne den Fleiß und das Engagement jeder Einzelnen und jedes Einzelnen wäre unser Land nicht dort wo es heute ist - und ohne das würden wir auch diese Krise nicht überstehen. Wir tun alles, um auch in Zeiten wie diesen Arbeitsplätze zu erhalten. Mehr als eine Million Jobs konnten durch die besondere Form der Corona-Kurzarbeit bisher gerettet werden. Wir unterstützen die Familien, die durch die Coronakrise besonders betroffen sind, mit einem Familienhärtefallfonds. All diese Maßnahmen zeigen die starke Handschrift des ÖAAB in Bundesregierung, Parlament und in Österreich“, betont ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits. 


„Und als ÖAAB setzen wir uns weiter für diejenigen ein, die aufgrund der Coronakrise unverschuldet in finanzielle Schieflage gelangt sind: Die AK Vorarlberg und die AK Tirol haben vorgezeigt, dass sie die Sorgen der arbeitenden Menschen ernst nehmen! Sie haben Mittel aus den Arbeiterkammern direkt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt. Daher appelliere ich an die sozialdemokratischen Präsidenten in den restlichen Bundesländern: Nehmen Sie sich hier ein Beispiel! Und übernehmen Sie das Modell dieses Solidaritätsbeitrags aus Vorarlberg und Tirol. Es sind letztendlich ja die Gelder, die die arbeitenden Menschen Monat für Monat dort auch einzahlen. Und dass die Arbeiterkammern über finanzielle Ressourcen verfügen, ist hinlänglich bekannt“, so Wöginger.


„Es braucht einen nationalen Schulterschluss der Arbeiterkammern. Und das rasch und unkompliziert. Es darf kein arbeitender Mensch mit seinen finanziellen Sorgen allein gelassen werden. Ein Solidaritätsbeitrag, wie ihn die westlichen Arbeiterkammern bereits haben, würde die Nöte etwas abfedern. Immerhin darf man nicht vergessen, dass es sich bei den Geldern, die die AK zur Verfügung hat, ausschließlich um Mitgliedsbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handelt. Deswegen ist es das Gebot der Stunde, diesen Mitgliedern jetzt einen Teil zurückzugeben“, so Zarits abschließend.

        

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