Mehr Mitbestimmung der Jugend im Betrieb!

Mit der Wahlrechtsreform 2007 wurde Wählen mit 16 bei Wahlen auf Gemeinde-, Landes, und Bundesebene den Jugendlichen ermöglicht. Nur bei den Betriebsratswahlen ist dies noch nicht erreicht worden. Deswegen hat sich der ÖAAB dafür eingesetzt, dass es zu einer Harmonisierung des Wahlrechts im Sinne der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kommt.  Mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahren wird künftig die Jugend besser im Betrieb vertreten sein, mehr Mitbestimmung erhalten und mehr gehört werden.  


Kinder und Jugendliche sollen zu eigenverantwortlichen Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen. Deshalb gilt es, aktive Partizipation an gesellschaftlichen und demokratischen Prozessen zu fördern und ihnen die dafür notwendigen Instrumente in die Hand zu geben. Wählen ist dabei ein zentrales Element.


Vor diesem Hintergrund hat sich die Bundesregierung im aktuellen Regierungsprogramm 2020 – 2024 auf die Senkung des aktiven Wahlalters bei Betriebsratswahlen auf 16 Jahre geeinigt. Die Wahlalter-Senkung soll nun umgesetzt und damit eine langjährige ÖAAB-Forderung Realität werden. 


Mit diesem Schritt wird die Jugendpartizipation weiter gestärkt und junge Menschen zu mehr Eigenverantwortung motiviert werden. Zugleich werden die letzten verbleibenden Hürden für Jugendliche bei aktiven Wahlen beseitigt, denn Wählen ab 16 sollte nicht nur bei Wahlen auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene möglich sein, sondern auch im Betrieb.  


Jugendministerin Christine Aschbacher und ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger zur Senkung des Wahlalters: https://www.facebook.com/oeaab/videos/377061183461006

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