Wir nehmen die Sorgen der Eltern ernst

Die Sonderbetreuungszeit zur Betreuung von Kindern oder zu Pflegenden als Ergänzung zum Pflegeurlaub wird ausgeweitet und es gibt nun auch einen Rechtsanspruch darauf. Dieser Rechtsanspruch unterstützt Mütter und Väter bei Corona-bedingten Schulschließungen. 


„Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Viele Eltern und Angehörige von Kindern und betreuungspflichtigen Personen leben derzeit in ständiger Angst, dass aufgrund der Corona-Krise Kindergarten-Gruppen, Schulklassen oder ganze Bildungseinrichtungen geschlossen werden. Diese Ängste nehmen wir ernst, und freuen uns, dass es Arbeitsministerin Christine Aschbacher gemeinsam mit den Sozialpartnern gelungen ist, Neuerungen bei der Sonderbetreuungszeit – insbesondere einen Rechtsanspruch - zu beschließen“, ist ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits erfreut.

 

„Gerade Eltern - und hier insbesondere Frauen - sind in den vergangenen Monaten sehr gefordert gewesen. Schulschließungen, Homeschooling und ganz nebenbei auch noch Homeoffice waren für viele arbeitende Menschen ein echter Balanceakt. Auch wenn viele Unternehmen ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit der Gewährung der Corona-Sonderbetreuungszeit entgegen gekommen sind, ist das nicht überall gelungen. Die neue Regelung schafft Rechtssicherheit, und hilft nebenbei auch den Unternehmern, indem der Bund ab sofort auch die Kosten dafür zu 100 Prozent übernimmt“, so ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Abg.z.NR Gertraud Salzmann weiter. 

 

„Besonders erfreulich bei der Neuregelung ist, dass die Möglichkeit zur Sonderbetreuungszeit bis Ende des Schuljahres 2020/2021 ausgeweitet wird, und dass sie nicht mehr nur drei, sondern nun vier Wochen in Anspruch genommen werden kann“, so die beiden ÖAAB-Abgeordneten abschließend. 


 

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