Keine finanziellen Nachteile bei Kinderbetreuungsgeld für werdende Eltern

 Die Anliegen werdender Eltern ernst nehmen und finanzielle Sorgen nehmen, dafür sorgt Familienministern Christine Aschbacher, so Salzmann und Zarits.      


„Die Corona-Krise stellt viele Menschen vor große finanzielle Herausforderungen. Auch werdende Eltern befinden sich jetzt in Kurzarbeit oder sind im schlimmsten Fall sogar arbeitslos, um diesen finanziellen Nachteil nicht auch nach der Geburt des Kindes beim Kinderbetreuungsgeld zu spüren, sorgt Familienministerin mit einer Gesetzesänderung dafür, dass bei der Berechnung des einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld das für die Betroffenen ‚bessere‘ Jahr herangezogen wird“, zeigt sich ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Abg.z.NR Gertraud Salzmann erfreut.

Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld berechnet sich anhand des Wochengeldes bzw. anhand des Einkommenssteuerbescheides des Jahres vor Geburt des Kindes. Für alle Geburten im Jahr 2021 wäre somit nach geltender Rechtslage der Einkommenssteuerbescheid 2020 für Selbständige oder der Einkommensnachweis für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heranzuziehen, in dem sich die gegebenenfalls negativen finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Krise widerspiegeln.

„Um dem entgegenzuwirken, und für die Eltern in spe finanzielle Sicherheit zu geben, werden für Geburten im Jahr 2021 die Berechnung des Kinderbetreuungsgelds anhand des Einkommenssteuerbescheides oder des Einkommensnachweises 2019, wenn das Einkommen in diesem Jahr höher ausfiel, als 2020 herangezogen. Mit dieser Novelle hilft Familienministerin Christine Aschbacher Jungfamilien unkompliziert, und nimmt ihnen die Sorgen“, erklärt ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits abschließend. 

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