Tag der Menschenrechte: Gewaltschutz verbessern, Frauen schützen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Internationalen Tag der Menschenrechte, auch bekannt als Human Rights Day, für den 10. Dezember 2020 ausgerufen. Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht. Die Menschenrechte sollen jedes menschliche Leben auf der Erde betreffen.

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Am Tag der Menschenrechte und damit am Ende des weltweiten Aktionszeitraums „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ möchten ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits und ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Abg.z.NR Gertraud Salzmann  daran erinnern, dass es wesentlich sei, die Anstrengungen im Gewaltschutz auch künftig zu verfolgen, auch wenn hier schon Erfolge gelungen sind. 


„Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht. Die Menschenrechte sollen jedes menschliche Leben auf der Erde betreffen. Jedes Jahr steht ein anderes Thema im Mittelpunkt des Internationalen Tages der Menschenrechte. Für uns ist es heuer der Kampf gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Hier ist gerade in den vergangenen Wochen viel passiert. Gemeinsam haben Frauenministerin Susanne Raab und Innenminister Karl Nehammer das Gewaltschutzpaket verbessert, um Frauen vor den Tätern zu schützen, aber auch die Gefährder in die Pflicht zu nehmen“, so ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits. 


„Auch ist das Budget erhöht worden, um der Gewalt an Frauen den Kampf anzusagen. Für alle Projekte im Bereich des Gewaltschutzes gibt es eine Erhöhung um zwölf Prozent. Damit wird verstärkt auf Beratung und Aufklärung gesetzt. Denn es ist wesentlich Frauen, Mut zu machen ihr Schweigen zu brechen und einen Weg aus der Gewalt möglich machen. Klares Ziel muss es sein, Frauen, die von Gewalt betroffen sind, Stabilität, Sicherheit und Vertrauen zu geben“, so ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Gertraud Salzmann abschließend. 

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