Bessere Rahmenbedingungen im Homeoffice für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umgesetzt

In den vergangenen Wochen haben Arbeitsminister Martin Kocher und Finanzminister Gernot Blümel gemeinsam mit den Sozialpartnern intensiv an einem Homeoffice-Maßnahmenpaket gearbeitet. Gerade die Coronakrise hat die Bedeutung von Homeoffice in den Vordergrund gerückt und gezeigt, dass Homeoffice auch in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags sein wird. Mit dem Paket wird eine Win-win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber geschaffen. 


„Das Coronavirus hat die Arbeitswelt verändert. Als im März klar wurde, dass auch Österreich nicht vom Coronavirus verschont bleiben würde, musste alles schnell gehen – auch der Umstieg von der Arbeit im Büro auf Homeoffice. Seit damals ist das dislozierte Arbeiten bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der Tagesordnung. Deshalb ist es wichtig, hier für Rechtssicherheit für die Beteiligten zu sorgen. Das ist nun Arbeitsminister Martin Kocher und Finanzminister Gernot Blümel gemeinsam mit den Sozialpartnern gelungen. Sie haben ein Paket vorgelegt, das auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern eingeht“, ist ÖAAB-Bundesobmann KO August Wöginger erfreut.


„Damit mobiles Arbeiten für alle Beteiligten gut funktioniert, braucht es klare Regeln und eine klare Kommunikation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit den Monaten der Pandemie haben sich einige Fragen aufgetan, die nun in diesem ‚Maßnahmenpaket Homeoffice‘ ihre Antworten finden“, erklärt ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits weiter.


„Besonders erfreulich für uns ist, dass die aktuelle Corona-Regelung beim Unfallschutz ins Dauerrecht übernommen werden soll. Auch die Klarstellung, dass die Bereitstellung erforderlicher digitalen Arbeitsmittel durch den Arbeitgeber kein steuerpflichtiger Sachbezug sind, ist ein wichtiger Schritt für die Beteiligten“, so Zarits weiter.


„Mit der Möglichkeit, gewisse Kosten, wie ergonomisch geeignetes Mobiliar, im Rahmen der Werbekostenpauschale bis zu 300 Euro abzusetzen, bringt vielen arbeitenden Menschen eine Erleichterung. Aber auch die Zahlungen der Arbeitgeber zur Abgeltungen von Mehrkosten der Arbeitnehmer im Home Office – etwa für Laptops oder Mobilgeräte – werden künftig bis zu 300 Euro pro Jahr steuerfrei sein. Dieses Homeoffice-Paket kann sich sehen lassen“, so Wöginger weiter.


„Für uns als ÖAAB ist es besonders erfreulich, dass Arbeitsminister Martin Kocher und Finanzminister Gernot Blümel rasch und unkompliziert gemeinsam mit den Sozialpartnern ein Regelwerk geschaffen haben, das sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern zu Gute kommt, und beiden Seiten so viel Flexibilität und Planbarkeit wie möglich bringt,“, so die ÖAAB-Spitze abschließend.


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