ÖAAB zum Weltfrauentag: Frauen stärken in und durch Bildung

Der Internationaler Frauentag oder Weltfrauentag wird jährlich am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Heuer gilt es für uns als ÖAAB, einfach DANKE zu sagen, für die Leistungen von Frauen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise.


„Das Motto der UN für den heurigen Weltfrauentag bringt es klar auf den Punkt: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt. Die Covid-19-Krise hat deutlich gezeigt, dass die Aufgabenlast der Frauen während der Covid-19-Pandemie deutlich gestiegen ist. Nicht nur im beruflichen sondern auch im privaten Bereich sind Frauen gefordert. Dafür gilt es DANKE zu sagen. Gerade im Gesundheits- und Pflegebereich sind Frauen unverzichtbar, aber auch in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und im Handel leisten Frauen einen engagierten Beitrag für die Gesellschaft. Sie sind die Heldinnen des Alltags, die Heldinnen der Corona-Krise“, so Bundesvorsitzende der ARGE Frauen im ÖAAB Abg.z.NR Gertraud Salzmann


„Wir möchten den Weltfrauentag auch nutzen, Rollenbilder aufzubrechen. In den kommenden Jahren gilt es, den Weg aus der Krise zu finden, aber gleichzeitig auch auf den auf uns zukommenden Fachkräftemangel rechtzeitig zu reagieren. Wir müssen Frauen ermutigen, dass sie Berufe ergreifen, die nach wie vor als sogenannte Männerberufe gelten. Vor allem geht es um Berufe in Technik und Produktion. Das sind Sparten, in denen noch immer deutlich weniger Frauen als Männer arbeiten. Noch immer absolviert die Hälfte der weiblichen Lehrlinge eine Ausbildung im Einzelhandel, als Friseurin oder als Bürokauffrau. Das sind zwar wertvolle Berufsbilder, aber das Spektrum muss breiter werden. Darüber hinaus müssen wir den Frauen Mut machen, sich weiterzubilden und dadurch ihnen neue Chancen zu eröffnen. Frauen stärken in und durch Bildung steht dabei für uns im Mittelpunkt“, so Salzmann weiter. 


Auch ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Christoph Zarits sieht Bildung und Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg: „Im Sinne von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit ist es wichtig, dass auch bei Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Beruf die persönlichen Talente und Qualifikationen zählen und nicht das Geschlecht. Gute Entscheidungen in der Berufswahl und in der Berufsausbildung sind wichtige Voraussetzungen dafür, später auch finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können.“


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