Equal Pay Day: Gleichwertige Arbeit ist gleich zu bewerten!

Der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, macht auf den bestehenden Gender Pay Gap aufmerksam und wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Tagen begangen. Der „Tag für gleiche Bezahlung“ hat seinen Ursprung in den USA. Der Equal Pay Day wurde dort 1966 vom „National Committee on Pay Equity“ ins Leben gerufen. In Österreich fällt er heuer auf den 16. Februar. Statt 46 Tage wie im Vorjahr, sind es heuer 47 Tage, die Frauen im Durchschnitt gratis arbeiten müssen.  


Am 16. Februar ist in Österreich Equal Pay Day – und der ist alles andere als ein Feiertag! Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern klafft in Österreich nach wie vor weit auseinander - sogar noch deutlicher als im europäischen Durchschnitt. Männer verdienen – bei gleichwertiger Arbeit - mehr als Frauen. Und zwar um rund 13 Prozent. Die Basis für die Berechnung des Equal Pay Day 2023 ist das Bruttojahreseinkommen von Frauen und Männern im Jahr 2021. Fakt ist, diese Ungerechtigkeit muss aufgezeigt werden.


„Die Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist damit noch immer nicht erreicht! In Österreich ist die Gleichstellung noch in vielen Bereichen nicht vollzogen, daher müssen wir in Zukunft viele große Schritte setzen, um die Gleichheit der Geschlechter in allen Gesellschaftsteilen zu verankern“, erklärt ÖVP Frauen Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß.

 

„Dieser Gender Pay Gap ist nicht gerecht und nicht zu argumentieren. Es bedarf Bewusstseinsbildung für diese Einkommensdifferenz bei Frauen und Männern aller Altersgruppen in unterschiedlichen Tätigkeiten, Branchen und Regionen. Es gibt viele Gründe, wieso Frauen beim Einkommen gegenüber Männern benachteiligt sind. Diese Faktoren reichen von der Schul- und Berufswahl über Kinder- und Pflegezeiten bis hin zu dem Umstand, dass Frauen nach einer Teilzeitbeschäftigung oft nicht den Sprung zurück in eine Vollzeitbeschäftigung schaffen“, so ÖAAB-Bundesfrauenvorsitzende Abg.z.NR Gertraud Salzmann anlässlich des Aktionstages für Einkommensgerechtigkeit weiter. 


„Für uns ist klar: Gleichwertige Arbeit ist gleich zu bewerten. Frauen müssen für ihre Leistungen gerecht entlohnt werden. Dafür brauchen wir unter anderem mehr Transparenz bei den Einkommen. Neben der Politik, der Gesellschaft ist auch die Wirtschaft hier gefordert. So sind auch Frauenquoten ein effizientes Mittel, um Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das erhöht den Unternehmenserfolg und fördert die Gleichstellung der Geschlechter“, so die beiden ÖVP-Frauenpolitikerinnen unisono abschließend.


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