Feiertage streichen ist nicht die richtige Antwort auf wirtschaftliche Herausforderungen
ÖAAB-Generalsekretär Lukas Brandweiner erteilt der Forderung nach einer Streichung von Feiertagen eine klare Absage. „Wirtschaftliche Herausforderungen müssen gemeinsam und im Rahmen der Sozialpartnerschaft gelöst werden“, betont Brandweiner. Statt einseitiger Maßnahmen auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauche es einen konstruktiven Dialog zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten, um den Wirtschaftsstandort zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und faire Rahmenbedingungen zu gewährleisten.
Mit einer klaren Absage reagiert ÖAAB-Generalsekretär Lukas Brandweiner auf die Forderung von IV-Niederösterreich-Präsident Kari Ochsner, ein bis zwei Feiertage in Österreich zu streichen.
„Wir haben großes Verständnis dafür, dass die wirtschaftliche Situation für viele Betriebe herausfordernd ist. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Aber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einfach zwei Feiertage zu streichen, kommt für uns als ÖAAB nicht infrage“, stellt Brandweiner klar.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauche es ein gutes Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Österreich habe mit der Sozialpartnerschaft ein bewährtes Instrument, um unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und tragfähige Lösungen zu erarbeiten.
„Wer Veränderungen bei Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen diskutieren möchte, muss das gemeinsam mit den Sozialpartnern tun. Einseitige Forderungen auf dem Rücken der Beschäftigten sind jedenfalls nicht der richtige Weg“, betont Brandweiner.
Abschließend hält der ÖAAB-Generalsekretär fest: „Unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unseres Landes. Sie verdienen Wertschätzung und faire Rahmenbedingungen. Eine starke Wirtschaft und gute Arbeitsbedingungen sind kein Widerspruch, sondern gehören untrennbar zusammen. Dafür setzen wir uns als ÖAAB ein.“
04.11.2026

